DIE MEUTE

Live: Bierhübeli am 7. September 2022

Bild Fredi Hallauer

Die Deutschen sind offenbar nicht nur bei der Deutschen Bahn unpünktlich, nein auch bei Konzerten. Die Band wollte offenbar nicht um 19.30 wie angekündigt mit dem Konzert beginnen sondern später, der Veranstalter konnte die Verspätung auf 30 Minuten herunterhandeln (2 Stunden vor Konzertbeginn), aber das Publikum durfte nicht per Ansage orientiert werden. Ein schlechter Start. Pünktlich um 20 Uhr traten dann die elf Männer auf die Bühne mit Blasinstrumenten und Schlagwerken. Die Marching Technoband war ziemlich unbeweglich, klar traten mal die und dann wieder jene an den Bühnenrand. Gespielt wurde purer Techno mit den typischen Technobeats, auf die Dauer eher etwas eintönig. Das verblüffende daran war, dass die Meute es schafft, genau diese Technoatmosphäre zu erzeugen ohne Elektronik. Ab und zu gab es ein an eine Melodie erinnerndes Solo und ganz wenig Gesang. Gesprochen zum Publikum wurde nichts, genau wie bei den Techno-DJ’s. Vor ein paar Jahren, auf den Strassen und Plätzen von Zermatt waren sie witziger und spritziger. Eignet sich die Meute als Marching Techno Band mit diesem Konzept wirklich für die Clubs oder spielten sie hier sowieso einen alten Hut, da ja dieses Konzert vier Mal verschoben wurde? Irgendwo fehlte auch das Feuer.

Bild Fredi Hallauer

Fredi Hallauer

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