Album: „One Shot“

Der Regensburger Saxophonist und Komponist hat nach vielen Jahren Zusammenarbeit mit anderen Musiker:innen nun sein Soloalbum veröffentlicht. Er spielt Jazz, Soul, Funk und Pop, natürlich alles miteinander verschmolzen. Meistens bläst er das Saxophon über groovige Sounds, bestehend aus Bass, Gitarre und Keyboard. Seine Melodien kann man geniessen, er tönt immer sehr angenehm, fordert einen aber auch nicht heraus. Manchmal ist es Smooth Jazz, andere Male wieder etwas bewegter. Diese Musik kann man sich einfach so anhören und geniessen. Sie hat aber das, was instrumentale Alben öfter haben, nach zu vielen Stücken hängt man plötzlich ab und die Musik wird zum Hintergrund. Gute Backgroundmusik ist ebenfalls schön, und die Klänge von Sebastian Wurzer nerven auch in dieser Form nicht. Um dem Musiker gerecht zu werden, lohnt es sich, dieses Album in Portionen zu geniessen.
Fredi Hallauer