Live: Bierhübeli Bern am 21. April 2025

Youssou N’Dour trat mit einer grossen Band auf die Bühne, den Super Etoile De Dakar. Ich glaube, es waren neben dem Meister 14 Personen und dazwischen trat manchmal noch ein Tänzer auf. Mit Schlagzeug, Perkussion, Keyboards, Gitarren, E-Bass, Saxophon, Flöte, Talking Drum und Sänger:innen sang sich der Senegalese durch ein vorwiegend neueres Programm. Sie spielten hauptsächlich Mbalax und die meisten Lieder wurden in Wolof gesungen. Youssou N’Dour erklärte sehr wenig, denn ein grosser Teil des Publikums hatte senegalesische Wurzeln und verstand Wolof. Einmal gedachte er einem Freund, welcher in jüngster Vergangenheit gestorben war, ich glaube, es war Amadou von Amadou und Mariam, welcher noch letztes Jahr im Bierhübeli spielte.

Der Talking Drummer machte seine verblüffende Show, und wie erwähnt stand plötzlich ein Tänzer auf der Bühne mit seinen clownesken Bewegungen. „Seven Seconds“ fehlte natürlich nicht, anstatt Neneh Cherry sang den Frauenpart die Sängerin des Backing Chores. Es war ein sehr interessantes und abwechslungsreiches Konzert mit Gesang und Rhythmus, aber auch Griot Liedern, wo Youssou N’Dour seine Heimat huldigte. Mehr Westafrika ist nicht möglich, grossartig.
