Album: „Alles Liebe“ (Motor Entertainment)

Der deutsche Poprapper nahm zwölf Liebeslieder auf. Dies ist sein drittes Album und nun gelingt es ihm, Liebeslieder zu schreiben. Das sind nicht einfach zwölf Liebeslieder, nein, wenn man sie zusammenhängend hört, erzählen sie eine Geschichte. Fargo pflegt den Sprechgesang, das heisst, manchmal rappt er und manchmal singt er, und beides ausgezeichnet. Die deutschen Texte sind immer gut verständlich. Ein sauber produziertes Album. Es unterscheidet sich leicht, positiv, von den üblichen Deutschpop Alben. Aber ob es unbedingt gleich zwölf Liebeslieder sein müssen – irgendwann hat man es kapiert.
Fredi Hallauer